Leckortung

Undichtheiten in Kanalsträngen werden mittels Einschiebetechnik festgestellt.
Das Auffinden von Undichtheiten in Schächten und Behältern durch Wasserdruckermittlung gehören auch zu unserem Einsatzgebiet.

Lecksucher LS 01

Akustisches Lecksuchgerät mit modernster Mikrofontechnologie

Ein Service für Gemeinden und Liegenschaftsverwalter..

Unter Druck austretendes Wasser erzeugt Geräusche, die sich über die Wassersäule, das Rohr und das Erdreich ausbreiten. Diese Geräusche können mit dem LS 01 aufgenommen, verstärkt und für das menschliche Ohr hörbar gemacht werden.

Das LS-01 wurde von Praktikern als Abhorchgerät zum Vororten und Lokalisieren von Leckstellen oder zum Überprüfen von Hausinneninstallationen entwickelt. Das Gerät zeichnet sich durch sein geringes Gewicht und einfachste Bedienung aus. Die Mikrofontechnik erlaubt über ein sehr großes Spektrum Geräusche aufzunehmen. Das LS-01 ist für alle Rohrmaterialien geeignet, da der Frequenzgang des Mikrofons zwischen 35 Hz und 2000 Hz liegt. Als Abhorchgerät für den schnellen Einsatz mit kurzer Spitze oder durch zwei Verlängerungen auf Teststablänge gebracht, ist das LS-01 für alle Anwendungen der Leckortung und Geräuscherkennung geeignet.

Ein Resonanzteller und ein Magnet im Zubehörprogramm ermöglichen im Installationsbereich oder auf festen Oberflächen das Aufspüren von Geräuschen im Untergrund, bzw. Erkennung von Leckgeräuschen.
Die Bedienung des LS-01 erfolgt über einen Lautstärkeregler und einen Taster zum Aktivieren des Verstärkers. Über einen Kopfhörer werden die Signale zum Ohr des Anwenders übertragen.

Bei technischen Fragen rufen Sie uns ganz einfach an unter +43 2746 4112

H2 - Waldi Spürgaseinsatz und Druckprüfungen

Zur Beurteilung einer Leckstelle ist es wichtig die Leckrate einzuschätzen. Hierfür ist eine Druckprüfung die geeignete Massnahme. Der Drucksensor kann direkt an das H2 - Waldi oder über die externe Buchse am Koffer angeschlossen werden. Auf der Baustelle kann das Gerät im Koffer bleiben und ist besser geschützt und auch die Positionierung des Thermodruckers optimal erfolgt. Denn über die Infrarotschnittstelle kann während der Druckprüfung auch direkt ein Ausdruck des Druckverlaufes erfolgen. Der Monteur hat somit nicht nur eine sofortige Dokumentation, sondern auch eine ihm vertraute, visuelle Kontrolle des Druckverlaufes.
Aber auch auf der LCD werden alle relevanten Daten wie Startdruck, Enddruck, Druckabfall und Messzeit übersichtlich angezeigt. Der Anwender kann schneller als bei einem Druckschreiber und Feinmessmanometer Druckänderungen und Tendenzen erkennen.

Je nachdem ob ein großer oder kleiner Druckabfall ermittelt wurde, wird in die undichte Leitung Gas zugegeben oder diese entleert (z.B. Ausblasen mit Kompressor) und anschließend mit Formiergas (5 Vol.% Wasserstoff und 95 Vol.%Stickstoff) gefüllt. Dieses Gas ist handelsüblich und hat neben dem niedrigen Preis den Vorteil, dass es weder brennbar noch giftig ist. Der Einsatz ist somit vollkommen unkritisch. Wasserstoff hat als kleinstes Element die Eigenschaft, durch jede noch so kleine Fehlstelle auszutreten. Da Wasserstoff wesentlich leichter als Luft ist, wandert es nach oben und ist oberhalb der Leckage durch die Glockensonde zu orten. Dabei dringt Wasserstoff auch durch Erdreich, Bodenbeläge, Beton und Estrich. Auf der Anzeige des Messgerätes ist über eine Konzentrationsanzeige leicht feststellbar, wo die stärkste Wasserstoffanreicherung ist. Da der Sensor direkt in der Glocke angebracht ist, werden die eindiffundierenden Gasmoleküle in Sekundenschnelle angezeigt. Das System kommt ohne Pumpe aus und bietet dadurch lange Einsatzzeiten, geringe Störanfälligkeit und es entfällt das Verdünnen der Gaskonzentration durch mit angesaugte Umgebungsluft.